E-Zigarette – E-Shisha Explodiert! Die wahren Gefahren!

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Wie gefährlich ist die Nutzung der Elektrischen Zigarette / E-Shisha und wie kann es dazu kommen das diese gefährlich Explodiert (Ursachen)?

Wie das im wahren Leben so ist, wird bei den Hinweisen auf die Gefährlichkeit der Elektrischen Zigarette / Elektronischen Shisha dieses brandheiße Thema gerne aufgebauscht und die Gefahren bei der Nutzung der E-Zigarette / E-Shisha von vielen Medien übertrieben dargestellt. Nichtdestotrotz gab es einige im Verhältnis sehr wenige Unfälle mit der Elektrischen Zigarette / E-Shisha. Meist sind die Ursache menschliches Versagen bzw. technisch unzulässiges Gerät.

Wie es dazu kommen kann das die Elektrische Zigarette / Elektronische Shisha explodieren kann, welche Ursache es gibt und warum im Fehlerfall normalerweise nichts bis wenig passiert ist einfach erklärt.

Die E-Zigarette / E-Shisha ist so aufgebaut das ein Akku in einer Röhre eingebaut ist, entweder ist der Akku  fix montiert oder auswechselbar. Kommt es im Fehlerfall zu einem Ausgasen des Akku und die Gase können nicht entweichen baut sich ein starker Überdruck auf. Dieser möchte die Röhre verlassen. Wenn diese aber dicht ist kann der Überdruck nicht entweichen – an den schwächsten Stellen wird die Röhre auseinandergerissen, es kann zu einer Explosion kommen. Das ist so das Prinzip was dahintersteckt. In der Praxis gibt es aber Sicherungsmaßnahmen so das in der Regel nichts passiert außer das die Gase entweichen und harmlos an die Luft austreten, es sind im Normalfall bei den E-Zigaretten / E-Shishas Entgasungsmöglichkeiten vorhanden. Bei den bisherigen Unfällen wurde entweder ein selbst gebasteltes Gerät oder ein unpassendes Ladegerät als Ursache festgestellt.

Im Verhältnis zu der Anzahl der in Betrieb befindlichen Lithium Ionen Akku passiert relativ selten ein Unfall, davon sind aber nicht alleine E-Zigarette / E-Shisha betroffen auch in Notebooks, Handys und Akkupacks, Elektroautos, Elektrofahrrädern  kam es schon zu Unfällen durch die Akkus.

In den hier auf dem Markt befindlichen E-Zigaretten / E-Shishas sind in der Regel  um im Fehlerfall den Druck der entweichenden Gase die Energie zu nehmen so das kein größerer Schaden entstehen kann entweder Sollbruchstellen an denen die Gase entweichen können eingebaut oder Entgasungslöcher.vorhanden. Bessere Geräte verfügen über weitere Möglichkeiten die Risikofaktoren bei der Nutzung der E-Zigarette / E-Shisha zu minimieren.

So verfügen viele Elektrische Zigaretten / E-Shishas über eine Ampere Begrenzung um eine Überlastung der eingebauten Akkus zu vermeiden, über eine Zugzeitbeschränkung die ebenfalls eine Überlastung der eingebauten Akkus verhindern soll und teils auch über einen Temperatursensor der bei Erreichen einer bestimmten Temperatur den Akku der E-Zigarette / E-Shisha abschaltet.

hanamodz DNA 30-35-40 Temperature Control2
Moderne E-Zigarette vom Typ Akkuträger / MOD Box im “Hana Modz Style” Design – u.a. erhälltlich mit DNA 30/35/40 Watt und Temperatur Control. Dieser Akkuträger / MOD Box verfügt über Sicherheitsmechanismen wie Schutz vor Überlast, Überhitzung, Zugzeitbegrenzung, Überladeschutz, Tiefentladeschutz, Entgasungsloch an der Unterseite…

 

Sollten sie selber sich eine E-Zigarette / E-Shisha anschaffen lassen sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten und kaufen nicht aus unsicheren Quellen wie z.b. auf dem Trödelmarkt. Ein seriöser Verkäufer wird Ihnen die  Sicherungen über die das ausgesuchte Modell der Elektrischen Zigarette / Elektrischen Shisha verfügt erklären können. Es gibt auch Akku die über eingebaute Sicherungsmaßnahmen verfügen. Ebenso sollte das zugehörige Ladegerät ein qualitativ hochwertiges, Sicheres sein. So gewappnet können sie das Abenteuer Dampfen / Shisha “rauchen” entspannt angehen.

Sicherheitsmechanismen in modernen Elektrischen Zigaretten um explodierende E-Zigaretten zu verhindern am Beispiel einer VAMO ( Test derselben bitte klicken)

Sicherheitsmechanismen elektronische Zigarette Vamo
elektronische Zigarette Vamo Sicherheitsmechanismen

Ganz links im Bild befindet sich bei dieser Elektrischen Zigarette der Verdampferanschluss als Kombinationsanschluss. Es können Verdampfer vom sogenannten Typ “ego” oder “510” Anschluß daran angebracht werden. Daneben findet sich eine Elektronik mit Schutzschaltung die Fehler bei der elektrischen Zigarette verhindert. Konkret:

Schutz gegen Verpolung (Akku falsch eingelegt).Kurzschlussschutz der Elektrischen Zigarette – das Display zeigt im Fehlerfall “Lo” und verweigert die Funktion.
Je nach Modell: 10 – 15 Sekunden Zugbegrenzung. Danach stellt die elektronische Zigarette bis zur nächsten Betätigung den Dienst ein.
Ein- und Ausschaltung mit 5 Clicks um versehentliches Einschalten zu verhindern.
Tiefentladeschutz
Ausgasungsloch der elektronischen Zigarette im Deckel ganz rechts im Bild und über die eingebauten Taster.

Bei den Verdampfer Modellen gibt es mehrere Varianten die vom Prinzip her aber immer nach demselben Funktionsprinzip arbeiten:

Es wird entweder ein Drahtgeflecht oder ein sogenannter Widerstandsdraht / Heizdraht benutzt. Dieser wird durch den Akkuträgeranschluß mit Spannung vom Akku bzw. der elektronischen Regelung der E-Zigarette mit Strom versorgt. Dadurch erhitzt sich der Draht. Bei den Drahtgeflechten wie z.b. der EGO E-Zigarette wird das Liquid das sich im Drahtgeflecht befindet direkt verdampft. Bei anderen Versionen der Verdampfer befindet sich im Inneren des Verdampfers ein Docht der aus verschiedenen Materialien bestehen kann und um diesen ist der Widerstandsdraht/Heizdraht mit einem bestimmten Widerstand “gewickelt”. Dies sind meist Tankverdampfer oder Selbstwickler.  Das Liquid kühlt bei allen Varianten den Draht runter so das i.d.R. keine hohen Verdampfungstemparaturen entstehen.

Was ich als Benutzer dazu unbedingt wissen sollte ist das verschiedene Arten von Drähten in den Verdampfern genutzt werden um das Liquid zu verdampfen. Es gibt sogenannten Nickel Chrom (NIChrom) Draht – dieser besteht i.d.R. aus einer 80% Nickel und 20% Chrom Legierung. Ein anderer Standarddraht ist der Kanthal Draht. Ihn gibt es auch in verschiedenen Varianten.

Kanthal A:   Cr 22%, Al 5,3%, Fe der Rest
Kanthal A-1: 
Cr 22%, Al 5,8%, Fe der Rest
Kanthal D:    
Cr 22%, Al 4,8%, Fe der Rest
Chrom/Nickel Allergiker sollten also auf keinen Fall NiChrom Draht verwenden!

Modernere Verdampferarten für e-liquid:

Verdampferarten

Die Dampfmenge wird dabei bei vielen modernen Dampfgeräten im Prinzip über den sogenannten Akkuträger mit Hilfe einer Volt- oder Watteinstellung gesteuert. Ganz rechts im Bild oben ein Cartomizer, in diesem befindet sich Watte die mit Liquid befeuchtet wird und der Heizdraht. Links daneben ein zerlegter Standardverdampfer, die Glasfaser die das Liquid transportiert ist mit einem Draht umwickelt der die nötige Wärme zur Verdampfung erzeugt.

Da die Akkus für den Betrieb der Akkuträger sehr empfindlich sind sollten diese wenn sie auf den Boden heruntergefallen oder anderweitig beschädigt worden sind umgehend entsorgt werden. Die Sicherheitsanweisungen für den verwendeten Akku und des Akkuladegerätes sollten unbedingt aufmerksam gelesen und befolgt werden. Immer das richtige, zum Akku passende Ladegerät verwenden, niemals Provisorien wie Handyladegeräte oder sogenannte “Power Banks”.

Desweiteren gilt: in explosionsgefährlichen Bereichen, in (Sicherheits)Bereichen wo brennbare oder leichtentzündliche Gemische gelagert/verarbeitet werden, wo mit Sauerstoff (z.b.Sauerstoffgerät zur Beatmung etc.) gearbeitet/genutzt wird – kurz gesagt wo auch Rauchen verboten ist weil durch Flamme, Hitze, Funkenschlag etwas passieren könnte sollte auch nicht gedampft werden. Es besteht das Risiko das beim Betätigen der E-Zigarette (oder eines anderen elektronischen Gerätes) ein Funke entsteht der etwas auslöst, aber auch der Verdampfer wird erhitzt – an diesem können sich unter ungünstigen Bedingungen schon mal sogenannte Hotspots bilden, Bereiche die rotglühend werden und z.b. Gasgemische entzünden könnten. Da sollte schon die Vernunft sagen hier lass ich es.

Ansonsten sind die E-Zigaretten sicher und als Genußmittel eine gute Alternative zu Tabakzigaretten. Es kann im Gegensatz zur Tabakzigarette z.b. keine Glut herunterfallen und etwas verschmoren oder in Brand setzen, es riecht mit der E-zigarette meist “lecker”, der Dampfer und seine Kleidung riechen nicht mehr unangenehm nach “Aschenbecher”, es werden keine Gifte durch Verbrennung erzeugt, im Liquid sind weniger Schadstoffe vorhanden.
Im übrigen gilt für alle Akku:  Niemals Akkus unbeaufsichtigt laden. Ich habe persönlich erlebt wie ein Akkupack eines Akkuschraubers eine Lagerhalle schwer beschädigt hat  weil dieser unbeaufsichtigt geladen wurde und dabei leider zu Brennen anfing.

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